Cabaret Voltaire Vol. 1

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Was ist “Cabaret Voltaire”? Das “Cabaret Voltaire” entspricht der Dadaismus Tradition – der Kunstbewegung der 20er Jahre in Europa. Für diese Bewegung ist die Ablehnung “konventioneller” Kunstformen charakteristisch. Die bedeutendsten Künstler dieser Zeit, wie Hugo Ball, Jean Arp, Tristan Tzara, Emmy Hennings u. a., strebten danach, die existierenden Kunsttraditionen und Schönheitsideale mit ihren Werken zu zerstören. Das Thema des “Cabaret Voltaire” der Kunstuniversität Linz war die Vorstellung eines persönlichen “Dada-Helden”. Das Konzept bestand aus folgenden Hauptteilen: Vorstellungen der Helden und Performances, Dada-Essen – Gericht-Gedicht, Silben-Slam. Der Performance-Teil diente als einzigartiges Dada Werk in dem Sinne, dass es aus einzelnen Kunstperformances entstand, die auch miteinander verbunden waren. Konzeptuell sind die Vorstellungen als Nachstellungen des Dada-Stiles zu verstehen. Jeder Teilnehmer/jede Teinehmerin hatte die Bühne und Raumgestaltung nur für seine Performance oder andersartige Vorstellung, die er/sie individuell bespielte. Das Essen wurde im Dada Stil angefertigt, in drei Gängen und mit Audiobegleitung (Dada Gedicht) serviert. Am Ende des “Cabaret Voltaire” wurde ein Silben-Slam – das von allen TeilnehmerInnen produzierte Dada Gedicht – vorgetragen. Dada forever. HEROES of Dada.

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