DORF MACHEN

Welche Zukunft haben Dörfer im Zeitalter der Städte? Welche Perspektiven und Potenziale kann der ländliche Raum noch bieten, wenn immer mehr Menschen vom Land in die Metropolen ziehen? Und könnte eine positiv gewendete „Gentrifizierung“ dabei helfen, Dörfer neu zu beleben?

Das nordhessische Dorf Gottsbüren versucht mit ungewöhnlichen Mitteln, der Entvölkerung des ländlichen Raums zu begegnen: mit einer Einladung an den Studiengang Raum & Design Strategien der Kunstuniversität Linz, am Beispiel Gottsbüren das Thema Leerstand auf dem Land zu erforschen. Ziel ist die Suche nach der Identität des Ortes und nach einer möglichen Neubelebung. Nicht als Blaupause für eine bessere Welt, sondern als flexibler Gestaltungsprozess. Die gemeinsam mit den DorfbewohnerInnen initiierten performativen Interventionen erregen überregionale Aufmerksamkeit und eröffnen dem Ort neue Perspektiven. Warum es sich in unserer urbanisierten Welt lohnt, auch die Dörfer als Lebensraum aufrechtzuerhalten, davon erzählt dieses Buch.
Mit Beiträgen von Michael Obrist (feld72), Philipp Oswalt, Elise Broeks und Bernadette La Hengst

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