Ringvorlesung — #2 Experiments in Postcolonialism

HEY-WATCH OUT – It’s the anthropocene!

Unsere Gäste in diesem Semester sind globalisierte Experten, die mit und durch ihre Arbeiten einen fokussierten Blick auf Teilbereiche der allesumgreifenden und in Entropie mündenden Komplexität der Anthropozoischen Ära werfen. Die Ringvorlesung deckt ein breit gefächertes Spektrum von Blickweisen und Strategien ab. Das zusammen kochen stellt nicht nur ein Band zwischen Studierenden und Lehrenden her, sondern auch die vortragenden Gäste werden ins Kochen eingebunden. Im Zentrum der unkonventionellen Vortragsreihe steht wie immer das gemeinsame Essen.

Die Gäste stehen durch ihre Arbeit in einem klaren Bezug zum Jahresthema 2017/18 von raum&designstrategien: BayWatch. 

Gemeinsam verarbeiten wir eine außergewöhnliche Zutatenliste. Speisen und Lecture unter dem Titel “Experiments in Postcolonialism – Contemporary Art from a post-Habsburgian Perspective“ von Fahim Amir wird zu einem würzig bunten Mix aus Position und Gegenposition, politischer Kontextualisierung mit viel Potenzial zum Kochen, Trinken und  Diskutieren. 

Fahim Amir

Der Philosoph, Künstler und Kurator ist auch Senior Lecturer an der Abteilung für Experimentelle Gestaltung der Kunstuniversität Linz. Zuvor hatte er Gastprofessuren an der Akademie der bildenden Künste Wien und der Universität Campinas Sao Paulo inne. Künstlerisch, kursorisch und theoretisch befasst er sich mit natureculture, Performance und Utopien zu kolonialer Historizität und Modernismus. Seine Forschungs- und Produktionspraxis untersucht Phänomene der Gentrifizierung, Migration und transkultureller Handlungsmacht.  

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